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Deutsche Jugendliche haben weniger Kariesbefall


Trotz Eis, Schokolade und Limo:

Die Ergebnisse eine Studie der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege haben selbst die Experten überrascht: Bei den Zwölfjährigen hat sich die durch Kariesbefall bedingte Zahnschädigung um rund 60% verringert.

75.000 Kinder und Jugendliche wurden - zum ersten Mal bundesweit - unter die zahnmedizinische Lupe genommen. Dabei wurde überprüft, wie hoch der durchschnittliche Anteil Karies geschädigter Zähne ist. Als Spitzenreiter kristallisierten sich die Zwölfjährigen heraus. Hier lag der Wert bei 0,98 Zähnen pro Kind, ein sehr gutes Ergebnis auch im internationalen Vergleich.

Nicht ganz so gut das Ergebnis bei den Erstklässlern. Hier, so erklärt der Leiter der Studie, Prof. Dr. Klaus Pieper von der Universitäts-Zahnklinik Marburg "ist immer noch fast die Hälfte der kariösen Milchzähne nicht mit einer intakten Füllung versorgt". Deshalb sein eindringlicher Appell an die Eltern, die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen ihrer Kinder durchführen zu lassen.